Kommune

  • Planungsrichtlinie für das Komunikationsnetz der Landeshauptstadt München.

    Die Landeshauptstadt München unterhält für die gesamte IT- und TK-Infrastruktur ein stadtweites Kommunikationsnetz mit ca. 42.000 aktiven und mehr als 200.000 passiven Netzwerkanschlüssen sowie ca. 35.000 Telekommunikationsanschlüssen.
    Die historisch gewachsene Netzwerk-Infrastruktur sowie die organisatorische Trennung der Verantwortung für LAN und WAN hielt vor dem Hintergrund der rasanten technischen Entwicklung den Anforderungen nicht mehr Stand.

     

    Entwicklung einer bedarfsgerechten Multi-Service-Architektur.

    Vor dem Hintergrund der heterogenen und veralteten Infrastruktur war es erforderlich, neben einer neuen Organisations- und Verantwortlichkeitsstruktur eine Planungsrichtlinie, sowohl intern, als auch für externe Ingenieurbüros, als verbindliche Grundlage für den Aufbau der Netzwerkinfrastruktur zu entwickeln. Die Richtlinie sollte eine Methodik zur einheitlichen Durchführung und Realisierung von Planungsprojekten festlegen und eine Standardarchitektur für aktive und passive Daten- und Telekommunikationsnetze definieren. Besonderer Wert wurde auf die Diensteneutralität und bedarfsgerechte Ausprägung der Architektur gelegt.

    Optimierung der Leistungsfähigkeit und Kosteneinsparung durch Standardarchitektur.


    Durch die Aufnahme der bestehenden Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten für die Infrastruktur konnte die ICB wesentliche Reibungspunkte identifizieren und hat verschiedene Möglichkeiten einer Neuorganisation analysiert und gegenüber gestellt, so dass in einer gemeinsamen Evaluierung eine wesentlich leistungsfähigere Organisation gefunden wurde, die den kommenden Anforderungen an die Infrastruktur besser Rechnung tragen kann.
    Mit der Entwicklung einer modernen und Multi-Service fähigen Standardarchitektur hat die ICB eine interne und externe Planungsrichlinie für Core-, Access-, Distribution-, WAN-Anbindungs- und Server-Switche erstellt, die es ermöglicht, je nach Anforderungsprofil, eine bedarfsgerechte Infrastrutkur standardisiert aufzubauen, die sich nahtlos in die Gesamtarchitektur integriert.

    Mit der von ICB entwickelten Standardarchitektur konnten alle Anforderungen erfolgreich umgesetzt und die Netzwerke in Bezug auf Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit und Administrierbarkeit erheblich optimiert werden. Gleichzeitig konnte im Bereich der aktiven Komponenten eine Kosteneinsparung von ca. 20-30 % erzeilt werden.