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02.11.2011 Kategorie: Allgemeine News
Kommunikation kommunizieren - die größte Herausforderung
Eine der derzeit nachgefragtesten Kommunikationslösungen ist Voice over IP. Für den Endnutzer ändert sich dabei spürbar wenig. Das Verständnis für die Umstellung ist damit gleichermaßen gering. Ein Grund dafür ist häufig ein ungenügender, bis gar kein Dialog mit dem Anwender. Patriarchisch werden neue Systeme eingeführt, ohne auf den User zu schauen. Aber wie schaffen Sie den Spagat zwischen Implementierung einer anspruchsvollen Technologie und der Akzeptanz durch den Nutzer?
Veränderung bedeutet für den Anwender negative Reorganisation

- FOTO: Bernhard Lehn/ studiolehn.de
Bei der Einführung von IP Telefonie beispielsweise sind den Entscheidern die Vorteile der Ressourceneffizienz, Kosteneinsparungen und Skalierungsmöglichkeiten am wichtigsten. Für den Anwender zählen vorwiegend die Unterstützung und Flexibilität im Arbeitsalltag. Dennoch gehen mit der Umstellung im ersten Moment Veränderungen einher, wie neue Telefone und Services, die aufgrund der notwendigen Reorganisation zunehmend als negativ bewertet werden. Hier heißt es also: Frühzeitig und regelmäßig informieren und persönlich reagieren.
Rollout-Kommunikation begleitet die Systemeinführung und den Anwender
In einem globalen VoIP-Projekt begleitet und managet die ICB derzeit nicht nur die Planung und Einführung einer IP-Telefonie. Zusätzlich unterstützen wir die Migration der anspruchsvollen Technologie durch eine nutzergerechte Kommunikation über die Planung, Implementierung und den Betrieb.
Auf Basis selektiver Mailingaktivitäten, haben wir eine begleitende Rollout-Kommunikation für Anwender und Projektbeteiligte geschaffen ? mit großem Erfolg für das Projekt und die Lösung. Von länderspezifischen Ankündigungen und Mailings, über Infomaterialien und On-Site Betreuung während der Umstellung, bis hin zu Launch-Events zum Testen der neuen Telefonie noch vor der eigentlichen Migration, wird den vielzähligen Usern ein persönlicher und kontinuierlicher Dialog geboten. Ein Erfolgsfaktor dabei ist der einheitliche Auftritt aller Aktivitäten und Kommunikationsmittel.
3 Tipps wie Sie Ihr Projekt in der Kommunikation stärken können:
1. Starten Sie einen Dialog mit Management und Projektbeteiligten so früh wie möglich.
Noch vor der eigentlichen Migration der Lösung, ist die richtige Positionierung und Ankündigung des Projektes innerhalb der gleichen Unternehmensebenen genauso entscheidend wie eine persönliche Ansprache der Beteiligten.
2. Bieten Sie den Usern die Möglichkeit Ihr Projekt wiederzuerkennen.
Ein einheitlicher Auftritt ermöglicht dem Anwender im Wirrwarr von vielen IT-Projekten Ihr eigenes Projekt wiederzuerkennen. Ihr Projekt erntet dafür Bekanntheit.
3. Nutzen Sie die Chance Ihre User und Kollegen persönlich zu begleiten.
Gehen Sie frühzeitig auf die User zu und scheuen Sie keine Konfrontation. Persönliche Gespräche und Vorführungen an der neuen Telefonie verstärken die Sichtbarkeit Ihres Projektes und Interesse an Akzeptanz. Und die Anwender fühlen sich verstanden und werden es Ihnen danken ? Ihr Management auch.
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