• 08.04.2011 Kategorie: Allgemeine News

    Unified Communication im Reha-Zentrum Höhenried

    Hohe Servicequalität und effiziente Klinikprozesse sind entscheidende Erfolgsfaktoren im Klinikalltag. Mit einer integrativen Infrastruktur kann beides noch einmal verbessert werden. Als Experte auf dem Gebiet Unified Communication unterstützte Projektmanager Frank Weberbauer von der ICB GmbH die Implementierung eines einheitlichen Informationssystems im Reha-Zentrum Höhenried.


    Telefoniert wurde bis 2009 noch ganz konventionell über herkömmliche Telefonanlagen. "Die Technik war jedoch in die Jahre gekommen. Sie stieß an Leistungsgrenzen und ließ sich nicht mehr erweitern. Zudem liefen die Wartungsverträge aus", berichtet Achim Schäfer, Geschäftsführer der Reha-Klinik Höhenried. Die Altanlage sollte aber nicht einfach durch eine zwar modernere, im Wesentlichen aber baugleiche Lösung ersetzt werden. Stattdessen wollte die Klinikleitung - in enger Abstimmung mit ihrem Träger, der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd - einen technologischen Innovationssprung wagen: "Der überfällige Abschied von der abgeschriebenen Anlagentechnik bot uns die Chance, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation mit einer zukunftsweisenden Investition in ein modernes IP-Netzwerk zu vereinheitlichen. Uns ging es zum einen darum, klinische Abläufe effizienter zu gestalten. Zum anderen aber wollten wir eine universelle Plattform errichten, die neben dem Klinikworkflow auch die Servicequalität spürbar verbessert", so Achim Schäfer. Sorgsamer Umgang mit verfügbaren Mitteln ist schon im Leitbild der Klinik verankert. Das Haus steht in der Pflicht der Versichertengemeinschaft. Deshalb wird jede Investition daran gemessen, welche Effekte sie für die medizinische Versorgung und den Patientenservice bringt.

    Strategische Technologieauswahl

    Unter dieser Prämisse folgte 2008 die europaweite, herstellerneutrale Ausschreibung für das geplante Kliniknetz. Die Ausarbeitung des zugehörigen Anforderungskatalogs lag in den Händen des herstellerunabhängigen Beratungsunternehmens ICB Internet Consulting for Business GmbH mit Sitz in Hallbergmoos. ICB ist auf Technologie-Evaluierung, Planung und Einführung innovativer Netzwerk- und Collaboration-Lösungen spezialisiert. Im weiteren Verlauf übernahm der Dienstleister auch die komplette Projektsteuerung und Supervision. "Ganz oben im Pflichtenheft stand die Forderung nach einem technologisch homogenen Lösungsangebot auf der Basis nur eines Herstellerportfolios. Inkompatibilitäten und Reibungsverluste sollten so von vornherein vermieden werden", sagt Frank Weberbauer, verantwortlicher Projektmanager bei ICB.

    Die Ausschreibung gewann ein maßgeschneidertes Unified-Communications-Angebot von T-Systems, das auf der Borderless Network-Architektur von Cisco beruht. T-Systems ist einer der bedeutendsten Cisco-Partner Europas und wurde als Generalunternehmer mit der Lösungsimplementierung in Höhenried betraut. Frank Weberbauer kommentiert das Ausschreibungsergebnis folgendermaßen: ?Das Cisco-Portfolio ist ungeheuer breit gefasst; es enthält sämtliche Elemente für durchgängige Ende-zu-Ende-Lösungen - vom Netzwerkkern bis hin zur Endgeräteperipherie. Sowohl die Borderless-Network-Komponenten als auch die Unified-Communications-Produkte von Cisco basieren auf offenen Standards, was die Integration von Drittanbieterlösungen erleichtert und zugleich für umfassenden Investitionsschutz sorgt."

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