
IPv6 ist eigentlich nichts neues, denn die ersten IPv6 Adressen wurden schon vor über 10 Jahren schon in Betrieb genommen. Erst die Verknappung der freien IPv4-Adressen erzeugt den hohen Handlungsdruck, den wir alle spüren, um die Verbreitung von IPv6 voranzutreiben. Das trifft neben den Internet Service Providern auch die IT-Abteilungen der Unternehmen, die sich der Herausforderung endgültig stellen müssen. Obwohl der gigantisch vergrößerte Adressraum von IPv6 gegenüber IPv4 der Hauptauslöser ist, gibt es durch viele Erweiterungen im IPv6-Protokoll auch viele andere Anreize, sich dieses Themas anzunehmen. Zu nennen wären Mechanismen für QoS oder zur Verschlüsselung und Authentisierung, die im Protokollstack verankert sind, genauso wie die Möglichkeit, über Autokonfiguration IP-Adressen automatisch den Endgeräten zuzuweisen. Durch solche Mechanismen und andere interessante Erweiterungen, die mit der Einführung von IPv6 möglich sind, werfen sich aber auch konzeptionelle Fragen auf, die einen hohen Sachverstand erfordern, um alle mühsam aufgebauten Konzepte unter IPv4 nicht zu gefährden.
An dieser Stelle können Sie auf die Erfahrung und Expertise von ICB bauen. Unsere Experten verstehen sowohl das IPv6-Protokoll in all seinen Facetten, als auch dessen Feinheiten der Implementierung in Betriebssystemen und Systemkomponenten der Hersteller. Der Parallelbetrieb von IPv4 und IPv6 muss sorgfältig geplant sein, damit keine unerwarteten Situationen eintreten. So müssen beispielsweise alle Filterregeln in Firewalls und Paketfiltern überarbeitet werden.
Die Möglichkeit einer global eindeutigen Kennung für jedes IP-fähige Endgerät sowie Erweiterungen wie beispielsweise Mobile IP ermöglichen ganz neue Konzepte und Kommunikationsmöglichkeiten. Interessant, welche Services und Produkte sich auf Basis von IPv6 in den nächsten Jahren entwickeln werden - werden Sie Teil dieser Entwicklung, wir beraten und unterstützen Sie dabei.