Die ICB GmbH hat einen international aufgestellten Folienhersteller (Prozessfertigung, 250–500 Mitarbeitende, Gesellschaften in Deutschland und den USA) durch die ERP-Auswahl geführt – herstellerneutral, prozessgetrieben und über zwei Ländergesellschaften harmonisiert. Seit dem 01.01.2026 läuft die Einführung von Microsoft Dynamics 365 Finance & Supply Chain Management.

Der Kunde stellt spezialbeschichtete Papiere und Folien her und arbeitet in der Prozessfertigung für internationale Märkte. Organisiert ist das Unternehmen als konsolidierende Holding mit zwei operativen Tochtergesellschaften – eine in Deutschland, eine in den USA. Über die Jahre waren an beiden Standorten unterschiedliche ERP- und Umsysteme entstanden – mit eigenen Prozessen, eigenen Datenstrukturen und ohne durchgängige Harmonisierung. Was operativ lange funktioniert hatte, stieß mit wachsender Internationalisierung zunehmend an seine Grenzen: getrennte Systemwelten, erschwertes gruppenweites Reporting und doppelte Pflegeaufwände.
Der Handlungsdruck war doppelt: Beide Kernsysteme standen am Ende ihres Lebenszyklus. Die deutsche Gesellschaft betrieb SAP ECC 6.0 – mit dem angekündigten Wartungsende wird der Systemwechsel unumgänglich. Die US-Gesellschaft arbeitete mit dem in die Jahre gekommenen Microsoft Dynamics GP (Great Plains). Für den CFO war das weniger eine IT- als eine Investitions- und Risikofrage – verbunden mit der einmaligen Gelegenheit, die Prozesse der Gruppe erstmals über Ländergrenzen hinweg zu vereinheitlichen. Das Ziel war deshalb nicht „ein neues System“, sondern eine abgesicherte Entscheidungsgrundlage: transparent, herstellerneutral und gestützt auf die tatsächlichen End-to-End-Prozesse beider Gesellschaften.

Die ICB richtete die Auswahl konsequent an den Geschäftsprozessen aus und nicht an Listen einzelner Produktfunktionen. Am Anfang stand die systematische Aufnahme der End-to-End-Prozesse in beiden Gesellschaften – von der Beschaffung über die Prozessfertigung bis zu Vertrieb und Finanzwesen. Die Gegenüberstellung beider Standorte machte Unterschiede, Redundanzen und Harmonisierungspotenziale sichtbar – die faktische Basis für gemeinsame Soll-Prozesse. Darauf aufbauend entstand das harmonisierte Zielbild: Soll-Prozesse, Schnittstellen und die künftige IT-Systemlandschaft der Gruppe. Die in Frage kommenden ERP-Lösungen wurden gegen diese Soll-Prozesse bewertet – strukturiert, nachvollziehbar und unabhängig von Anbieterinteressen. Heute begleitet die ICB die Einführung des ausgewählten Systems und sichert die Kontinuität von der Auswahl in die Umsetzung.
Die Empfehlung ist umgesetzt: Seit dem 01.01.2026 läuft die Einführung von Microsoft Dynamics 365 Finance & Supply Chain Management – begleitet von der ICB. Aus der Auswahlphase mitgenommen hat das Unternehmen:
Aufnahme der End-to-End-Prozesse in beiden Gesellschaften (DE & USA)
Abweichungsanalyse zwischen den Standorten mit Harmonisierungspotenzialen
Gemeinsame Soll-Prozesse als Standard der Gruppe
Zielarchitektur inklusive Schnittstellenkonzept
Herstellerneutrale Bewertung der ERP-Lösungen gegen die Soll-Prozesse
Nachvollziehbar dokumentierte Entscheidungsgrundlage für die Investitionsfreigabe
Strukturierter Projektphasenplan für die Einführung
Begleitung der laufenden Implementierung durch die ICB
Eine herstellerneutrale, nachvollziehbar dokumentierte Auswahlentscheidung – belastbar gegenüber Geschäftsführung und Gesellschaftern und Basis für eine fundierte Investitionsfreigabe.
Modellierte, über DE und USA abgestimmte Soll-Prozesse als gemeinsamer Standard der Gruppe – die Voraussetzung für einheitliches Reporting und geringere Pflegeaufwände.
Ein dokumentiertes Bild der künftigen IT-Landschaft inklusive der relevanten Schnittstellen zwischen den Systemen – als verbindliche Vorgabe für die Umsetzung.
Ein strukturierter Projektphasenplan, der das seit Ende 2025 laufende Implementierungsprojekt steuerbar macht und das Risiko von Fehlinvestitionen und Verzögerungen reduziert.
Das methodische Rückgrat dieses Projekts: In 8 modularen, KI-unterstützten Schritten zum Zielsystem – prozessnah, herstellerunabhängig und mit Fit-to-Standard-Bewertung.
Der Beratungspfad dahinter: drei Stufen von der ERP-Analyse über die ERP-Auswahl bis zur ERP-Projektplanung – bis zur entscheidungsreifen Management-Vorlage.
Reales Beratungsprojekt, anonymisiert dargestellt – Rahmendaten bewusst allgemein gehalten. Seitenbilder: KI-generiert.